Ab einem Anlagevermögen von ca. 250.000 bis 500.000 Euro kann ein professioneller Vermögensverwalter sinnvoll sein. Er übernimmt Anlageentscheidungen, diversifiziert das Portfolio und berichtet regelmäßig über Entwicklungen. Ärzte profitieren davon, wenn sie keine Zeit für aktive Vermögensverwaltung haben.

Hintergrund

Vermögensverwalter in Deutschland unterliegen der BaFin-Regulierung und benötigen eine Zulassung als Finanzportfolioverwalter nach §32 KWG. Qualitätsmerkmale: BaFin-Registrierung, transparente Gebührenstruktur (Fee-only vs. Provisionsmodell), nachgewiesene Performance über mindestens 5 Jahre und klare Anlagestrategie.

Fee-only-Verwalter (nur Honorar, keine Provision) sind in der Regel unabhängiger als provisionsbasierte Berater. Die Honorare liegen typischerweise bei 0,5 bis 1,5 Prozent des verwalteten Vermögens pro Jahr.

Praktische Hinweise für Ärzte

  • Wählen Sie ausschließlich BaFin-lizenzierte Vermögensverwalter.
  • Bevorzugen Sie Fee-only-Modelle, um Interessenkonflikte zu vermeiden.
  • Lassen Sie sich die Anlagestrategie und das Risikoprofil schriftlich erläutern.
  • Vergleichen Sie mindestens drei Angebote und fragen Sie nach Referenzkunden.
  • Ärzteversichert arbeitet mit geprüften Vermögensverwaltern zusammen und vermittelt auf Anfrage.

Quellen:

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