Ärzte empfehlen ihren Patienten regelmäßig eine Zweitmeinung bei schwerwiegenden Diagnosen. Beim eigenen Versicherungsschutz zögern viele hingegen. Dabei zeigt die Praxis: Eine unabhängige Analyse deckt bei einem Großteil der Ärzte Deckungslücken oder Einsparpotenziale auf.
Hintergrund
Im Laufe einer Arztkarriere werden Versicherungen oft anlassbezogen abgeschlossen, bei Praxisgründung, Praxisübernahme oder auf Empfehlung von Bankberatern. Das Ergebnis ist häufig ein unkoordiniertes Portfolio mit Doppeldeckungen, veralteten Deckungssummen und fehlenden Bausteinen. Eine Versicherungs-Zweitmeinung durch einen unabhängigen Makler analysiert alle bestehenden Policen systematisch: Berufshaftpflicht, BU, PKV, Praxisversicherungen, Altersvorsorge.
Anlässe für eine Zweitmeinung sind Praxisgründung oder -übernahme, Eintritt in eine Gemeinschaftspraxis, Heirat oder Scheidung, Gehaltssprünge sowie das Erreichen des 40. oder 50. Lebensjahres. Auch wer seit mehr als fünf Jahren keine Überprüfung hatte, sollte handeln.
Praktische Hinweise für Ärzte
- Lassen Sie bestehende Policen mindestens alle fünf Jahre unabhängig analysieren.
- Nutzen Sie Lebensveränderungen als Anlass für eine vollständige Überprüfung.
- Achten Sie darauf, dass der Analysator wirklich unabhängig ist und keine Provision für bestimmte Anbieter erhält.
- Verlangen Sie eine schriftliche Zusammenfassung mit konkreten Handlungsempfehlungen.
- Ärzteversichert bietet eine kostenfreie Versicherungsanalyse speziell für Ärzte an.
Quellen:
- Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin): Versicherungsvermittlung
- Verbraucherzentrale: Versicherungscheck
- GDV: Tipps zum Versicherungscheck
Persönliche Beratung zu diesem Thema?
Kostenfreie Erstberatung anfragen →