Ein systematischer Versicherungscheck ist für Ärzte in jeder Karrierephase sinnvoll. Ob als Assistenzarzt am Beginn der Laufbahn, als niedergelassener Praxisinhaber oder kurz vor dem Ruhestand, der Bedarf verändert sich und die Versicherungen müssen mitziehen.

Hintergrund

Ein vollständiger Versicherungscheck für Ärzte umfasst mehrere Bereiche: Berufshaftpflicht (aktueller Deckungsumfang, ausreichende Deckungssumme), Berufsunfähigkeitsversicherung (Rentenhöhe, Leistungsauslöser, Gesundheitsprüfung), private Krankenversicherung (Tarif noch zeitgemäß, Selbstbehalt optimal), Altersvorsorge (Versorgungslücke, Rentenprognose), Praxisversicherungen (Inventar, Haftpflicht, Betriebsunterbrechung) und Vermögensschutz.

Der Check deckt typischerweise auf: zu niedrige BU-Renten nach Gehaltssprüngen, nicht mehr zeitgemäße PKV-Tarife, fehlende Cyberschutzpolicen in der Praxis oder Deckungslücken bei der Berufshaftpflicht nach Spezialisierungserweiterungen. Das Ergebnis ist eine priorisierte Handlungsliste.

Praktische Hinweise für Ärzte

  • Führen Sie den Check mit einem unabhängigen Makler durch, nicht mit einem gebundenen Versicherungsvertreter.
  • Planen Sie mindestens zwei Stunden für ein gründliches Gespräch ein.
  • Stellen Sie alle aktuellen Policen und Versicherungsscheine vorab zusammen.
  • Prüfen Sie nach dem Check konkret, welche Änderungen in den nächsten 12 Monaten umgesetzt werden sollen.
  • Ärzteversichert führt strukturierte Versicherungschecks für Ärzte durch und erstellt einen schriftlichen Bericht.

Quellen:

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