Wer eine Zahnarztpraxis kaufen, verkaufen oder eine Partnerschaft eingehen möchte, kommt an einer professionellen Praxisbewertung nicht vorbei. Ohne objektiven Marktwert verhandelt eine Seite auf Basis falscher Annahmen.

Hintergrund

Zahnarztpraxen werden nach anerkannten Bewertungsmethoden bewertet. Die gängigsten sind der modifizierte Ertragswert (basierend auf Durchschnittsgewinn der letzten Jahre) und die Substanzwertmethode (Inventar, Einrichtung, Patientenstamm). Die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung und Zahnärztekammern bieten Orientierungshilfen für Bewertungsfaktoren an.

Wichtige Einflussfaktoren sind Lage, Patientenstruktur, Anteil Privatpatienten, verbleibende Vertragslaufzeiten für Praxis- und Personalverträge sowie der Zustand der Praxisausstattung. Eine Bewertung sollte von einem spezialisierten Unternehmensberater oder der Kassenzahnärztlichen Vereinigung durchgeführt werden. Für Käufer und Verkäufer sind die Ergebnisse Basis für Kaufpreisverhandlungen und Finanzierungsgespräche.

Praktische Hinweise für Ärzte

  • Beauftragen Sie für eine Praxisbewertung immer einen auf Zahnarztpraxen spezialisierten Gutachter.
  • Berücksichtigen Sie bei der Bewertung auch immaterielle Werte wie Patiententreue und Praxisruf.
  • Klären Sie steuerliche Aspekte der Praxisübertragung frühzeitig mit einem Steuerberater.
  • Sichern Sie Ihren finanziellen Schutz während der Übergangsphase durch entsprechende Versicherungen.
  • Ärzteversichert berät beim Praxiskauf zur optimalen Absicherung und Finanzierungsstruktur.

Quellen:

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