Mit dem Eintritt in den Ruhestand endet für Ärzte die Phase des aktiven Vermögensaufbaus, aber nicht die des Vermögensmanagements. Im Ruhestand geht es darum, das aufgebaute Kapital zu erhalten, sinnvoll zu verteilen und steuerlich zu optimieren.

Hintergrund

Ärzte im Ruhestand verfügen oft über erhebliches Vermögen aus Praxisverkauf, Versorgungswerk-Rente und privaten Ersparnissen. Die Anlagestrategien müssen im Ruhestand angepasst werden: weniger Wachstumsorientierung, mehr Kapitalerhalt und Liquidität. Klassische Bausteine sind dividendenstarke Aktien, Anleihen, Immobilien und sichere Einlagen.

Steuerlich ist im Ruhestand die Umschichtung von steuerpflichtigen Erträgen zu steuerfreien oder -begünstigten Quellen sinnvoll. Erbschaftssteuerplanung wird relevanter. Wer vererbtes Vermögen für Kinder oder Enkel aufbauen möchte, sollte frühzeitig Schenkungsstrategien nutzen.

Praktische Hinweise für Ärzte

  • Überprüfen Sie Ihre Anlagestrategien beim Renteneintritt und passen Sie die Risikostruktur an.
  • Planen Sie Entnahmen aus dem Kapitalstock so, dass das Langlebigkeitsrisiko abgedeckt ist.
  • Nutzen Sie Schenkungsfreibeträge von 400.000 Euro je Kind alle zehn Jahre für steuerfreie Vermögensübertragung.
  • Stellen Sie die Liquidität sicher, indem ein Teil des Vermögens jederzeit verfügbar ist.
  • Ärzteversichert begleitet Ärzte beim Übergang in den Ruhestand mit einer ganzheitlichen Analyse.

Quellen:

Blog-Übersicht

Persönliche Beratung zu diesem Thema?

Kostenfreie Erstberatung anfragen →