Das Medizinstudium dauert sechs Jahre und lässt wenig Raum für Nebenjobs oder Ersparnisse. Dennoch können Medizinstudenten erste finanzielle Grundlagen legen, die langfristig einen erheblichen Unterschied machen.
Hintergrund
Der wichtigste Vorteil für Medizinstudenten ist die Zeit. Wer mit 22 Jahren 50 Euro monatlich in einen breit diversifizierten ETF-Sparplan investiert, kann bis zum 65. Lebensjahr bei durchschnittlicher Marktrendite ein beachtliches Vermögen aufgebaut haben. Selbst kleine, regelmäßige Beträge entfalten über Jahrzehnte enorme Wirkung.
Im Studium ist die Grundabsicherung wichtiger als großes Investieren: Eine private Haftpflichtversicherung, falls die elterliche endet, und eine Unfallversicherung sind grundlegende Bausteine. Eine BU-Versicherung kann im Studium zu sehr günstigen Konditionen ohne Gesundheitsprüfung abgeschlossen werden. Das ist einer der wenigen Fälle, in dem frühes Handeln besonders lukrativ ist.
Praktische Hinweise für Ärzte
- Beginnen Sie einen ETF-Sparplan, auch mit sehr kleinen Beträgen ab 25 Euro monatlich.
- Schließen Sie eine Studenten-BU oder eine BU mit Einsteigertarif ab, solange Sie noch jung und gesund sind.
- Nutzen Sie Stipendien und Förderungen, um Schulden zu minimieren.
- Bauen Sie nach dem Studium als Erstes einen Notfallfonds auf, bevor Sie höhere Investitionen tätigen.
- Ärzteversichert berät auch Studenten und Berufseinsteiger zu günstigen Einstiegslösungen.
Quellen:
- Bundesministerium für Bildung und Forschung: Stipendien
- Verbraucherzentrale: Geldanlage für Studenten
- GDV: Berufsunfähigkeitsversicherung für Studenten
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