Oberärzte befinden sich in einer attraktiven finanziellen Position: Das Gehalt liegt deutlich über dem der Assistenzzeit, und die Karriere ist stabiler als in früheren Phasen. Gleichzeitig nimmt die Zeit bis zum Ruhestand zu, was systematischen Vermögensaufbau besonders lohnenswert macht.

Hintergrund

Oberärzte verdienen in Deutschland brutto zwischen 90.000 und 150.000 Euro jährlich. Nach Steuern und Versorgungswerk-Beiträgen verbleibt ein erhebliches Investitionspotenzial. Wichtig ist jetzt, sowohl die Altersvorsorge als auch das Liquiditätsvermögen zu optimieren.

Typische Investitionsbausteine für Oberärzte sind ETF-Portfolios, Immobilien als Kapitalanlage, und falls nicht vorhanden, eine BU-Aufstockung an das aktuelle Gehaltsniveau. Chefarztoptionen und eventuelle Privatarzteinnahmen bieten zusätzliches Investitionspotenzial. Steuerlich lohnt sich die Prüfung von Rürup-Renten und anderen Sonderausgabenabzügen.

Praktische Hinweise für Ärzte

  • Überprüfen Sie Ihre BU-Rente und passen Sie sie an das aktuelle Gehalt an.
  • Nutzen Sie die höhere Sparquote für einen gut diversifizierten ETF-Sparplan.
  • Prüfen Sie Immobilieninvestments, wenn Eigenkapital und Finanzierungspotenzial vorhanden sind.
  • Planen Sie frühzeitig die Versorgungslücke im Ruhestand und kalkulieren Sie, wie viel privates Kapital nötig ist.
  • Ärzteversichert berät Oberärzte zum optimalen Zusammenspiel von Absicherung und Vermögensaufbau.

Quellen:

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