Im Praktischen Jahr (PJ) beginnen Medizinstudenten ihre klinische Ausbildung. Die finanzielle Situation ist in dieser Phase oft angespannt, aber ein früher Einstieg in den Vermögensaufbau zahlt sich langfristig aus.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • PJ-Stipendien vieler Krankenhäuser liegen zwischen 400 und 1.000 Euro monatlich. Diese Beträge sollten nicht vollständig konsumiert werden.
  • Ein Sparplan in einen breit gestreuten ETF bereits mit 50 Euro monatlich lohnt sich: Bei 7 Prozent jährlicher Rendite wächst dieser Betrag über 40 Jahre auf 131.000 Euro.
  • Versicherungsschutz im PJ: Eine BU-Versicherung jetzt abzuschließen sichert günstige Konditionen und volle Gesundheit als Basis.

Ausführliche Antwort

PJ-Studenten verdienen in Deutschland unterschiedlich: Manche Universitätskliniken zahlen kein Stipendium, andere bis zu 1.000 Euro monatlich. Wer 400 Euro pro Monat erhält und davon 100 Euro in einen ETF-Sparplan investiert, startet den Vermögensaufbau früh. Der Zinseszinseffekt belohnt frühe Investitionen besonders stark.

Die wichtigste Finanzentscheidung im PJ ist der Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung. Im PJ sind Studenten noch jung und gesund, die Prämien sind niedrig und ein Leistungsausschluss wegen Vorerkrankungen unwahrscheinlich. Wer damit bis zur Approbation wartet, zahlt höhere Prämien und riskiert, durch Rückenprobleme oder psychische Belastungen im Studium Ausschlüsse zu bekommen.

Ein kostenloses Girokonto ohne Mindesteingang (z.B. DKB oder N26) sowie ein kostenloses Wertpapierdepot bei einem Onlinebroker (z.B. Trade Republic oder Scalable Capital) reichen für den Anfang aus. Investments in 1 bis 2 ETFs auf den MSCI World sind ausreichend diversifiziert.

Worauf Ärzte besonders achten sollten

Ärzteversichert empfiehlt PJ-Studenten, sich bereits jetzt über die spätere PKV-Wahl zu informieren. Der Eintritt in die PKV sollte spätestens mit Approbation und erster Stelle erfolgen. Wer im PJ noch studentisch gesetzlich versichert ist, sollte den Wechsel rechtzeitig vorbereiten und Angebote vergleichen.

Quellen und weiterführende Informationen

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