Heilpraktiker-Zusatzversicherungen erstatten Leistungen außerhalb des GKV-Katalogs, etwa Naturheilkunde, Akupunktur und alternative Therapieformen. Die Prämien für diese Tarife steigen mit dem Alter, da die Inanspruchnahme im Alter zunimmt.

Hintergrund

GKV-versicherte Ärzte schließen häufig private Zusatztarife für Heilpraktikerleistungen ab, wenn sie alternative Medizin oder Naturheilkunde nutzen möchten. Diese Tarife kalkulieren Prämien nach Eintrittsalter. Je früher der Abschluss, desto günstiger bleibt der Beitrag langfristig.

Im Alter werden Heilpraktikertarife teurer, weil die statistische Nutzungswahrscheinlichkeit steigt. Manche Tarife bieten Leistungen wie TCM, Osteopathie oder Homöopathie, die bei älteren Versicherungsnehmern häufiger nachgefragt werden. Wichtig bei der Tarifwahl: Welche Methoden sind gedeckt, und gibt es Jahresobergrenzen?

Praktische Hinweise für Ärzte

  • Schließen Sie einen Heilpraktikertarif frühzeitig ab, um günstige Einstiegsprämien zu sichern.
  • Vergleichen Sie, welche Therapieformen und Methoden im Tarif enthalten sind.
  • Achten Sie auf Jahreshöchstgrenzen und Erstattungsprozentsätze.
  • Überprüfen Sie bei steigenden Prämien, ob ein Tarifwechsel innerhalb Ihrer PKV möglich ist.
  • Ärzteversichert vergleicht Heilpraktikertarife und empfiehlt passende Zusatzversicherungen.

Quellen:

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