Hohe PKV-Beiträge im Alter sind für viele Ärzte ein Problem, besonders wenn das Einkommen durch Ruhestand oder Reduzierung der Arbeit sinkt. Die PKV bietet verschiedene Instrumente zur Beitragsoptimierung, die Ärzte kennen sollten.

Hintergrund

Das PKV-Recht räumt Versicherten das Recht ein, innerhalb ihres Versicherers in einen günstigeren Tarif zu wechseln (§ 204 VVG), ohne erneute Gesundheitsprüfung. Dieser interne Tarifwechsel ist das wichtigste Instrument zur Beitragsoptimierung im Alter. Weitere Möglichkeiten sind: Erhöhung des Selbstbehalts, Nutzung des Basistarifs oder Standardtarifs, Reduzierung von Wahlleistungen und Inanspruchnahme des gesetzlichen Tarifwechselrechts.

Wichtig: Ein Wechsel zu einem anderen PKV-Unternehmen ist im Alter oft nicht möglich oder sehr teuer, weil Alterungsrückstellungen nur eingeschränkt übertragen werden. Der interne Tarifwechsel ist daher die empfehlenswertere Option.

Praktische Hinweise für Ärzte

  • Nutzen Sie das Recht auf internen Tarifwechsel aktiv, wenn Beiträge stark steigen.
  • Überprüfen Sie, ob ein höherer Selbstbehalt die Prämie spürbar senkt, ohne wichtige Leistungen zu opfern.
  • Informieren Sie sich über den Basistarif als Absicherung, falls Beiträge nicht mehr tragbar sind.
  • Lassen Sie Optimierungsmaßnahmen durch einen unabhängigen Makler prüfen.
  • Ärzteversichert analysiert PKV-Tarife im Alter und zeigt konkrete Einsparpotenziale auf.

Quellen:

Blog-Übersicht

Persönliche Beratung zu diesem Thema?

Kostenfreie Erstberatung anfragen →