Mit zunehmendem Alter steigen die PKV-Beiträge, da der Leistungsbedarf zunimmt. Ein interner Tarifwechsel innerhalb der eigenen PKV ist oft die beste Möglichkeit, Beiträge zu senken, ohne Alterungsrückstellungen zu verlieren.

Hintergrund

Gemäß § 204 VVG haben PKV-Versicherte das Recht, innerhalb desselben Versicherers in einen günstigeren oder gleichwertigen Tarif zu wechseln, ohne erneute Gesundheitsprüfung. Die aufgebauten Alterungsrückstellungen werden vollständig übertragen. Dieses Recht ist besonders wertvoll, weil ein Wechsel zu einem anderen PKV-Unternehmen im Alter praktisch nicht möglich ist.

Beim internen Tarifwechsel sind folgende Punkte zu beachten: Leistungsunterschiede zwischen altem und neuem Tarif, eventuelle Wartezeiten im neuen Tarif für bestimmte Leistungen und die Frage, ob die Beitragsersparnis die Leistungsreduzierung aufwiegt. Ein Makler kann verschiedene Tarifoptionen vergleichen und die beste Entscheidung herbeiführen.

Praktische Hinweise für Ärzte

  • Überprüfen Sie alle zwei bis drei Jahre, ob ein interner Tarifwechsel Beiträge sinnvoll senken könnte.
  • Vergleichen Sie Leistungen neuer Tarife sorgfältig, nicht nur die Prämien.
  • Nutzen Sie das gesetzliche Tarifwechselrecht proaktiv, bevor Beiträge unerschwinglich werden.
  • Ein Makler kann den Wechselantrag stellen und die Verhandlung mit der PKV führen.
  • Ärzteversichert begleitet PKV-Tarifwechsel für Ärzte in jeder Altersphase.

Quellen:

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