Die Facharztprüfung in der Allgemeinmedizin schließt eine Weiterbildungszeit von mindestens fünf Jahren ab. Die Vorbereitung erfordert strukturiertes Lernen, gute Fallkenntnisse und die Vollständigkeit des Logbuchs.
Hintergrund
Die Facharztprüfung wird vor der zuständigen Ärztekammer abgelegt und ist eine mündliche Prüfung mit mehreren Prüfern. Geprüft werden klinische Fälle, Diagnosestellung, Therapieentscheidungen und das Management chronischer Erkrankungen. Die Allgemeinmedizin hat eine breite Wissensbasis, daher ist systematisches Wiederholen wichtiger als Spezialisierung.
Während der Weiterbildungszeit ist der Versicherungsschutz oft lückenhaft. Wer als Assistenzarzt in der Allgemeinmedizin-Weiterbildung tätig ist, zahlt Versorgungswerk-Beiträge, benötigt aber in der Regel eine private BU-Versicherung, da das Versorgungswerk BU nur unter engen Voraussetzungen leistet. Nach bestandener Prüfung ändern sich Haftpflicht- und Verdienstpotenzial erheblich.
Praktische Hinweise für Ärzte
- Prüfen Sie das Logbuch rechtzeitig auf Vollständigkeit und lassen Sie fehlende Einträge ergänzen.
- Nutzen Sie Fallkonferenzen und kollegiale Beratung zur Prüfungsvorbereitung.
- Überprüfen Sie Ihren Versicherungsschutz vor und nach der Prüfung auf Anpassungsbedarf.
- Erhöhen Sie nach bestandener Prüfung Ihre BU-Rente entsprechend dem höheren Einkommen.
- Ärzteversichert begleitet Ärzte durch alle Weiterbildungsphasen mit passendem Versicherungsschutz.
Quellen:
- Bundesärztekammer: Allgemeinmedizin-Weiterbildung
- Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin (DEGAM)
- Kassenärztliche Bundesvereinigung: Allgemeinmedizin
Persönliche Beratung zu diesem Thema?
Kostenfreie Erstberatung anfragen →