Die Facharztprüfung ist ein entscheidender Karriereschritt, der auch finanziell eine besondere Phase einleitet. Wer sich gezielt vorbereitet, kann die Zeit nach der Prüfung für einen schnellen Aufbau von Absicherung und Vermögen nutzen.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Prüfungsgebühren für die Facharztprüfung liegen je nach Fachgebiet und Bundesland zwischen 200 und 600 Euro
  • Mit der Facharztanerkennung steigt das Gehalt oft um 15 bis 25 Prozent, was eine sofortige Anpassung der Versicherungen erfordert
  • Die Facharztanerkennung löst häufig Nachversicherungsgarantien in der BU aus, die eine Rentenerhöhung ohne Gesundheitsprüfung erlauben

Ausführliche Antwort

Die finanzielle Vorbereitung auf die Facharztprüfung beginnt nicht erst mit der Anmeldung, sondern idealerweise zwölf Monate vorher. In diesem Zeitraum sollten die Versicherungsverträge auf ihre Nachversicherungsgarantien überprüft werden: Viele BU-Policen erlauben anlässlich der Facharztanerkennung eine Erhöhung der versicherten Rente ohne neue Gesundheitsprüfung, oft um 500 bis 1.000 Euro monatlich.

Das erhöhte Facharztgehalt von durchschnittlich 75.000 bis 90.000 Euro brutto jährlich macht außerdem eine Überprüfung der PKV sinnvoll: Wer noch nie die Beitragsentlastung im Alter geprüft hat, sollte das jetzt tun. Auch die Altersvorsorge sollte erhöht werden: Mit jedem weiteren Jahr, das der Aufbau hinausgezögert wird, entgehen durch den Zinseszinseffekt erhebliche Beträge.

Worauf Assistenzärzte nach der Facharztprüfung besonders achten sollten

Ärzteversichert empfiehlt, innerhalb von drei Monaten nach der Facharztanerkennung einen umfassenden Versicherungs- und Finanzcheck durchzuführen, der BU-Anpassung, Altersvorsorgeerhöhung und PKV-Überprüfung umfasst. Diese drei Maßnahmen haben die größte Langzeitwirkung auf die finanzielle Sicherheit.

Quellen und weiterführende Informationen

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