Die Facharztprüfung in der Allgemein- und Viszeralchirurgie ist eine mündliche Prüfung vor der Landesärztekammer. Sie setzt den Nachweis aller vorgeschriebenen Weiterbildungsinhalte inklusive Operationen voraus. Neben dem OP-Logbuch ist eine fundierte Prüfungsvorbereitung in der klinischen Theorie und Behandlungsplanung erforderlich.

Hintergrund

Die Weiterbildungsordnung der Bundesärztekammer schreibt für Chirurgen eine mindestens sechsjährige Weiterbildung vor und legt die Anzahl der selbstständig durchzuführenden Operationen fest. Prüfungsthemen umfassen Perioperatives Management, Onkologische Chirurgie, Notfallsituationen und die Interpretation bildgebender Befunde. Viele Kliniken bieten interne Repetitorien an. Die Deutsche Gesellschaft für Chirurgie (DGCH) hält Informationen zu Prüfungsstandards bereit. Parallel zur Prüfungsvorbereitung sollten Berufsrisiken wie Berufsunfähigkeit abgesichert werden.

Praktische Hinweise für Ärzte

Führen Sie Ihr OP-Logbuch lückenlos und rechtzeitig. Bereiten Sie sich durch Fallbesprechungen und den Austausch mit erfahrenen Chirurgen auf typische Prüfungsfragen vor. Informieren Sie sich frühzeitig bei Ihrer Ärztekammer über Anmeldefristen und Prüfungsmodalitäten. Ärzteversichert empfiehlt, noch während der Weiterbildung eine Berufsunfähigkeitsversicherung abzuschließen, da das manuelle Tätigkeitsprofil von Chirurgen besondere Risikomerkmale aufweist. Nutzen Sie die Nachversicherungsgarantie nach der bestandenen Facharztprüfung.

Quellen

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