Die Facharztprüfung in der Gynäkologie und Geburtshilfe ist eine umfangreiche mündliche Prüfung, die nach einer fünfjährigen Weiterbildung abgelegt wird. Geprüft werden Geburtshilfe, gynäkologische Onkologie, Endokrinologie sowie operative und konservative Therapieentscheidungen. Eine gründliche Prüfungsvorbereitung ist unerlässlich.

Hintergrund

Gynäkologen müssen zur Prüfung den Nachweis über absolvierte Eingriffe, Geburten und Ultraschalluntersuchungen erbringen. Wichtige Prüfungsbereiche sind Sectio-Management, Krebsvorsorge, Reproduktionsmedizin und pränatale Diagnostik. Die Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG) stellt aktuelle Leitlinien bereit, die als Prüfungsvorbereitung geeignet sind. Lerngruppen und interne Repetitorien an Universitätskliniken haben sich bewährt. Die Prüfungsordnung der jeweiligen Ärztekammer regelt alle formalen Aspekte.

Praktische Hinweise für Ärzte

Führen Sie Ihr Eingriffs- und Geburtenlogbuch lückenlos. Bereiten Sie sich anhand der DGGG-Leitlinien auf aktuelle Therapiestandards vor und üben Sie typische Prüfungsfälle. Klären Sie Anmeldefristen rechtzeitig bei Ihrer Landesärztekammer. Ärzteversichert empfiehlt Gynäkologen, während der Weiterbildungszeit eine Berufsunfähigkeitsversicherung abzuschließen, da das Haftungsrisiko in der Gynäkologie und Geburtshilfe besonders hoch ist. Prüfen Sie auch Ihren Versicherungsschutz in der Berufshaftpflicht.

Quellen

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