Die Facharztprüfung Innere Medizin ist wegen der breiten Inhalte besonders anspruchsvoll. Nach einer dreijährigen Basisweiterbildung und anschließender Subspezialisierung wird das gesamte internistische Wissensspektrum in einer mündlichen Prüfung abgefragt. Systematische Vorbereitung und Kenntnis der aktuellen Leitlinien sind entscheidend.
Hintergrund
Die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) veröffentlicht regelmäßig aktualisierte Leitlinien, die als Prüfungsgrundlage dienen. Prüfungsthemen umfassen Kardiologie, Gastroenterologie, Nephrologie, Onkologie, Rheumatologie, Pneumologie und Infektiologie. Viele Kandidaten nutzen die jährlichen Internistenkongresse zur Wissensaktualisierung. Lerngruppen und fallbasiertes Lernen haben sich besonders bewährt. Die Weiterbildungsordnung legt Mindestanforderungen an Untersuchungs- und Behandlungszahlen fest.
Praktische Hinweise für Ärzte
Arbeiten Sie die DGIM-Leitlinien zu Ihren Schwerpunktthemen systematisch durch und üben Sie das Erklären von Befunden. Nutzen Sie Repetitorien und Vorbereitungskurse Ihrer Fachgesellschaft. Klären Sie bei Ihrer Ärztekammer den genauen Weiterbildungsnachweis und die Anmeldeformalitäten. Ärzteversichert empfiehlt Internisten, frühzeitig eine Berufsunfähigkeitsversicherung abzuschließen und nach der Facharztprüfung die Nachversicherungsgarantie zu nutzen. Eine solide Absicherung schützt Ihr Einkommen im Krankheitsfall.
Quellen
- Bundesärztekammer: Weiterbildungsordnung Innere Medizin
- Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM)
- KBV: Weiterbildung
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