Die Niederlassung als Kardiologe ist mit erheblichen Investitionen verbunden, da Echokardiographie-Geräte, Belastungs-EKG und ggf. Herzkatheterlabor hohe Anschaffungskosten verursachen. Neben der Finanzierungsplanung sind Kassenzulassung, Standortwahl und ein umfassendes Versicherungskonzept unverzichtbar.

Hintergrund

Kardiologen können sich als Schwerpunktinternisten mit kardiologischer Ausrichtung niederlassen. Die Bedarfsplanung der Kassenärztlichen Vereinigung regelt, ob und wo eine Niederlassung möglich ist. Für invasive kardiologische Eingriffe wie die Herzkatheteruntersuchung ist eine besondere KV-Genehmigung erforderlich. Die Praxisausstattung einer kardiologischen Praxis ist kapitalintensiv. Förderkredite der KfW und spezifische Bankprodukte für Ärzte helfen bei der Finanzierung.

Praktische Hinweise für Ärzte

Prüfen Sie frühzeitig die Zulassungssituation in Ihrer Wunschregion und holen Sie eine Niederlassungsberatung bei Ihrer KV ein. Kalkulieren Sie die Anlaufverluste und planen Sie ausreichend Liquiditätsreserven ein. Eine auf kardiologische Eingriffe zugeschnittene Berufshaftpflichtversicherung ist unabdingbar. Ärzteversichert berät Sie umfassend zu Haftpflicht, Praxisinventar- und Betriebsunterbrechungsversicherung. Denken Sie außerdem an Ihre persönliche Berufsunfähigkeitsversicherung und das Versorgungswerk.

Quellen

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