Die Facharztprüfung Neurologie schließt eine fünfjährige Weiterbildung ab und wird als mündliche Prüfung vor der Landesärztekammer abgelegt. Geprüft werden Erkrankungen des Zentralnervensystems, des peripheren Nervensystems sowie der Muskulatur. Klinische Fallkompetenz und Kenntnis aktueller Leitlinien sind entscheidend.

Hintergrund

Wichtige Prüfungsthemen sind Schlaganfall, Multiple Sklerose, Epilepsie, Neurodegenerative Erkrankungen wie Parkinson und Demenz sowie neurophysiologische Diagnostik. Die Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN) stellt Leitlinien und Fortbildungsangebote bereit. Lerngruppen mit Fallbesprechungen und Hospitationen in neurologischen Stroke Units haben sich bei der Prüfungsvorbereitung bewährt. Die Prüfungsmodalitäten unterscheiden sich je nach Landesärztekammer leicht.

Praktische Hinweise für Ärzte

Bereiten Sie sich systematisch auf die häufigen Prüfungsthemen vor und üben Sie die neurologische Untersuchung. Nutzen Sie die DGN-Leitlinien als aktuellen Therapiestandard. Ärzteversichert empfiehlt Neurologen, frühzeitig eine Berufsunfähigkeitsversicherung abzuschließen. Das Risikoprofil als Neurologe ist zwar geringer als in operativen Fächern, aber eine psychische Erkrankung oder ein Burnout können auch Neurologen treffen. Prüfen Sie Nachversicherungsgarantien nach der Facharztprüfung.

Quellen

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