Onkologen erwerben ihre Facharztanerkennung in der Regel über die Innere Medizin mit dem Schwerpunkt Hämatologie und Onkologie. Die mündliche Prüfung vor der Landesärztekammer umfasst Tumordiagnostik, Systemtherapien, Strahlentherapie-Grundlagen und Palliativmedizin. Aktuelle Leitlinien und Studienkenntnis sind entscheidend.
Hintergrund
Die Onkologie ist eines der schnelllebigsten Fachgebiete mit kontinuierlich neuen Therapieprinzipien wie Immuntherapie, zielgerichteten Substanzen und CAR-T-Zell-Therapien. Kandidaten sollten aktuelle Leitlinien der ESMO und DGHO kennen. Tumorkonferenzen und interdisziplinäre Fallbesprechungen sind wichtige Prüfungsvorbereitungen. Die Schwerpunktbezeichnung Hämatologie und Onkologie erfordert einen zweijährigen Schwerpunkt nach der allgemeinen internistischen Weiterbildung.
Praktische Hinweise für Ärzte
Bleiben Sie mit aktuellen Studien und Leitlinien auf dem Laufenden und üben Sie die Darstellung komplexer Therapieentscheidungen. Nutzen Sie Kongresse der DGHO zur Wissensaktualisierung. Ärzteversichert empfiehlt Onkologen, frühzeitig eine Berufsunfähigkeitsversicherung abzuschließen und auf die psychische Belastung durch Palliativsituationen zu achten. Eine Berufsunfähigkeitsversicherung schützt auch bei Burnout.
Quellen
- Bundesärztekammer: Weiterbildungsordnung Innere Medizin/Hämatologie und Onkologie
- Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie (DGHO)
- KBV: Weiterbildung Vertragsärzte
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