Die Facharztprüfung Pathologie schließt eine vierjährige Weiterbildung ab und wird als mündliche und praktische Prüfung vor der Landesärztekammer abgelegt. Bewertet werden histologische Diagnostik, molekularpathologische Grundlagen, Obduktionstechnik und klinisch-pathologische Korrelation. Mikroskopkenntnisse sind unverzichtbar.

Hintergrund

Pathologen untersuchen Gewebeproben, Gefrierschnitte und Obduktionspräparate. Wichtige Prüfungsthemen sind Tumorklassifikation nach WHO-Kriterien, immunhistochemische Marker und die Interpretation molekularpathologischer Befunde. Die Deutsche Gesellschaft für Pathologie (DGP) stellt Leitlinien und Fortbildungsangebote bereit. Prüflinge sollten ein breites Fallspektrum aus der täglichen Pathologie-Praxis kennen.

Praktische Hinweise für Ärzte

Üben Sie regelmäßig die selbstständige Beurteilung von Schnittpräparaten und besprechen Sie schwierige Fälle mit Ihrem Weiterbildungsleiter. Nutzen Sie Fallsammlungen und digitale Pathologie-Plattformen zur Prüfungsvorbereitung. Ärzteversichert empfiehlt Pathologen, eine Berufsunfähigkeitsversicherung abzuschließen, die auch bei Augenleiden oder anderen tätigkeitsbeschränkenden Erkrankungen greift. Klären Sie Nachversicherungsgarantien für spätere Einkommenserhöhungen.

Quellen

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