Das Praktische Jahr (PJ) schließt mit dem Zweiten Staatsexamen ab, nicht mit einer Facharztprüfung. Die Facharztprüfung folgt erst nach mehrjähriger ärztlicher Weiterbildung. Das PJ ist jedoch eine wichtige Orientierungsphase, in der PJ-Studenten entscheiden, in welchem Fachgebiet sie ihre Weiterbildung anstreben möchten.

Hintergrund

Im PJ sammeln Studierende in drei Tertials klinische Erfahrung in Innerer Medizin, Chirurgie und einem Wahlfach. Diese Erfahrungen sind richtungsweisend für die Wahl des Fachgebiets. Nach dem Staatsexamen folgt die Assistenzarztzeit in einem gewählten Fach, die mit der Facharztprüfung abschließt. Frühzeitige Kontakte zu Weiterbildungsstätten und -mentoren sind wertvoll. Auch Versicherungsthemen wie die Berufsunfähigkeitsversicherung sollten bereits im PJ bedacht werden.

Praktische Hinweise für Ärzte

Nutzen Sie das PJ zur Orientierung und knüpfen Sie Netzwerkkontakte in Ihrem Wunschfachgebiet. Informieren Sie sich über Weiterbildungsanforderungen und Prüfungsmodalitäten. Ärzteversichert empfiehlt, bereits im PJ oder direkt nach dem Staatsexamen eine Berufsunfähigkeitsversicherung abzuschließen, da die Beiträge zu diesem Zeitpunkt am günstigsten sind und keine Vorerkrankungen berücksichtigt werden müssen. Kontaktieren Sie uns für eine unverbindliche Beratung.

Quellen

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