Sportmedizin ist in Deutschland eine Zusatzbezeichnung, die auf einem abgeschlossenen Facharzt aufbaut. Die Prüfung umfasst Sportphysiologie, Trainingssteuerung, Prävention und Rehabilitation sowie Dopingproblematik. Nach Absolvierung einer 120-stündigen Kursweiterbildung und praktischer Tätigkeit im Bereich Sport kann die Prüfung abgelegt werden.
Hintergrund
Für die Zusatzbezeichnung Sportmedizin sind klinische Erfahrung mit Sporttreibenden, Kenntnisse der Leistungsdiagnostik sowie Erfahrung in der Prävention und Rehabilitation von Sportverletzungen erforderlich. Die Deutsche Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention (DGSP) bietet anerkannte Kurse an. Prüfungsthemen umfassen Dopingkontrolle, Sporttauglichkeitsuntersuchungen und sportmedizinische Notfallversorgung.
Praktische Hinweise für Ärzte
Absolvieren Sie die geforderten Kurse der DGSP und dokumentieren Sie sportmedizinische Praxiserfahrungen. Vertiefen Sie Kenntnisse in der Sportkardiologie und Sporttraumatologie. Ärzteversichert empfiehlt Sportmedizinern, eine Berufsunfähigkeitsversicherung abzuschließen. Als aktiver Sportler selbst sollten Sie auch Ihren privaten Unfallschutz prüfen. Kontaktieren Sie uns für eine individuelle Beratung.
Quellen
- Bundesärztekammer: Zusatz-Weiterbildung Sportmedizin
- Deutsche Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention (DGSP)
- KBV: Sportmedizin
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