Sportmediziner lassen sich in der Regel auf Basis ihrer Facharztspezialisierung nieder, typischerweise als Allgemeinmediziner oder Orthopäden. Die Zusatzbezeichnung Sportmedizin ermöglicht zusätzliche Leistungsabrechnungen und positioniert die Praxis als sportmedizinischen Schwerpunkt.
Hintergrund
Niedergelassene Sportmediziner bieten Sporttauglichkeitsuntersuchungen, Leistungsdiagnostik, Betreuung von Vereinen und Rehabilitationsleistungen an. Für die Abrechnung kassenärztlicher Sportmedizinleistungen sind besondere Genehmigungen der KV erforderlich. Privatärztliche Leistungen nach GOÄ bieten hier flexible Abrechnungsmöglichkeiten. Kooperationen mit Sportvereinen, Fitnessstudios und Physiotherapiepraxen sind strategisch wertvoll. Der Aufbau eines sportmedizinischen Netzwerks dauert Zeit.
Praktische Hinweise für Ärzte
Planen Sie die Niederlassung auf Basis Ihrer Facharztspezialisierung und nutzen Sie die Sportmedizin als Differenzierungsmerkmal. Klären Sie KV-Genehmigungen für sportmedizinische Leistungen. Ärzteversichert hilft Ihnen, den passenden Versicherungsschutz für Ihre Praxis zu finden, inklusive Berufshaftpflicht für sportmedizinische Tätigkeiten. Vergessen Sie nicht Ihre persönliche Berufsunfähigkeitsversicherung.
Quellen
- KBV: Niederlassung
- Deutsche Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention (DGSP)
- Bundesärztekammer: Niederlassung
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