Die Facharztprüfung Urologie schließt eine fünfjährige Weiterbildung ab. In der mündlichen Prüfung vor der Landesärztekammer werden urologische Onkologie, operative Verfahren wie TURP und Nephrektomie, Andrologie sowie konservative Therapien abgefragt. Aktuelle Leitlinien der EAU bilden die Grundlage.

Hintergrund

Wichtige Prüfungsthemen der Urologie sind Prostatakarzinom-Diagnostik und -Therapie, Harnblasentumoren, Nierenerkrankungen, Harnsteinleiden und erektile Dysfunktion. Die Deutsche Gesellschaft für Urologie (DGU) bietet Fortbildungsprogramme und Fallsammlungen an. Laparo- und roboterassistierte chirurgische Verfahren gewinnen zunehmend an Bedeutung. Das OP-Logbuch muss die geforderten Eingriffe lückenlos nachweisen.

Praktische Hinweise für Ärzte

Arbeiten Sie die EAU-Leitlinien als Prüfungsgrundlage durch. Führen Sie Ihr OP-Logbuch lückenlos und üben Sie die Darstellung chirurgischer Fallentscheidungen. Ärzteversichert empfiehlt Urologen, eine auf operative Tätigkeiten abgestimmte Berufsunfähigkeitsversicherung abzuschließen und die Nachversicherungsgarantie nach der Facharztprüfung zu nutzen.

Quellen

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