Die Niederlassung als Urologe bietet gute wirtschaftliche Perspektiven, da urologische Leistungen sowohl ambulant als auch privatärztlich nachgefragt werden. Neben der Kassenzulassung sind eine Genehmigung für ambulante Operationen und eine umfassende Praxisplanung erforderlich.
Hintergrund
Urologische Praxen bieten Diagnostik, konservative Therapien und ambulante Operationen an. Für ambulante urologische Eingriffe wie TURP oder Steinzertrümmerung ist eine AOP-Genehmigung der KV erforderlich. Die Praxisausstattung umfasst Ultraschallgerät, Zystoskop und ggf. einen Eingriffsraum. Privatärztliche Leistungen nach GOÄ ergänzen die Kasseneinnahmen. Die Bedarfsplanung der KV regelt Zulassungsmöglichkeiten.
Praktische Hinweise für Ärzte
Holen Sie frühzeitig Beratung bei Ihrer KV zur Zulassungssituation ein. Planen Sie Investitionskosten realistisch und sichern Sie Finanzierung über Bankdarlehen oder KfW-Kredite. Ärzteversichert hilft Ihnen bei der Auswahl einer umfassenden Berufshaftpflichtversicherung für urologisch-operative Tätigkeiten und beim Aufbau eines vollständigen Versicherungskonzepts für Ihre Praxis.
Quellen
- KBV: Niederlassung und Zulassung
- Deutsche Gesellschaft für Urologie (DGU)
- KfW: Gründungsfinanzierung
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