Barrierefreiheit in der Arztpraxis ist eine gesellschaftliche und rechtliche Anforderung. Die UN-Behindertenrechtskonvention und das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz verlangen, dass Arztpraxen für alle Patienten zugänglich sind. Förderprogramme und steuerliche Instrumente helfen bei der Finanzierung.

Hintergrund

Barrierefreie Maßnahmen umfassen stufenlose Zugänge, Aufzüge, angepasste Sanitäranlagen und induktive Höranlagen. Die KfW bietet im Rahmen des Programms "Altersgerecht Umbauen" zinsgünstige Darlehen auch für Praxisräume an. Einige Bundesländer haben zusätzliche Förderprogramme für barrierefreie Umbauten. Investitionen in Barrierefreiheit können als Betriebsausgaben steuerlich abgesetzt oder über die Gebäudeabschreibung geltend gemacht werden.

Praktische Hinweise für Ärzte

Prüfen Sie, welche Barrierefreiheitsmaßnahmen in Ihrer Praxis noch fehlen, und holen Sie Angebote ein. Informieren Sie sich über KfW-Förderprodukte und regionale Förderprogramme. Ärzteversichert empfiehlt, Investitionen in Barrierefreiheit als Teil Ihrer langfristigen Praxisplanung zu betrachten. Sprechen Sie Ihren Steuerberater auf die optimale steuerliche Behandlung an.

Quellen

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