Die Finanzierung einer Arztpraxis ist eine der größten finanziellen Entscheidungen im Arztleben. Neben ausreichend Eigenkapital sind Bankdarlehen, KfW-Förderkredite und eine realistische Liquiditätsplanung für die Anlaufphase entscheidend. Ein solider Businessplan ist Grundvoraussetzung für die Bankfinanzierung.

Hintergrund

Die Gründungskosten einer Arztpraxis variieren je nach Fachgebiet zwischen 50.000 Euro bei einer allgemeinärztlichen Praxis und mehreren Millionen Euro bei technisch aufwendigen Fachpraxen. Banken verlangen in der Regel 20 bis 30 Prozent Eigenkapital. Die KfW bietet mit dem ERP-Gründerkredit und dem KfW-Unternehmerkredit günstige Darlehen für Ärzte an. Bankberater mit Erfahrung im Heilberufsbereich können individuell passende Finanzierungskonzepte erstellen.

Praktische Hinweise für Ärzte

Erstellen Sie einen detaillierten Businessplan mit Umsatz- und Kostenprognose für mindestens drei Jahre. Vergleichen Sie Angebote verschiedener Banken und sprechen Sie spezialisierte Heilberufeberater an. Ärzteversichert empfiehlt, gleichzeitig alle Praxisversicherungen zu planen, die die Bank oft als Bedingung für eine Darlehensauszahlung verlangt. Wir beraten Sie zum gesamten Versicherungspaket für Ihre neue Praxis.

Quellen

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