Die Praxisgründung ist neben der Praxisübernahme eine der häufigsten Wege in die Niederlassung. Die Finanzierung umfasst Investitionen in Einrichtung, Medizintechnik, EDV und Anlaufbetriebskosten. Wer die Finanzierung zu eng kalkuliert, gerät schnell in Liquiditätsprobleme.
Hintergrund
Bei einer Neugründung entstehen höhere Anlaufverluste als bei einer Praxisübernahme, da der Patientenstamm erst aufgebaut werden muss. Die Finanzierungssumme setzt sich aus Einmalkosten für Praxiseinrichtung und Geräte sowie einem Betriebsmittelpuffer für die ersten 12 bis 24 Monate zusammen. Die KfW bietet mit dem ERP-Gründerkredit zinsgünstige Mittel für Neugründungen. Viele Landesärztekammern haben eigene Beratungsangebote für Praxisgründer.
Praktische Hinweise für Ärzte
Planen Sie neben den Investitionskosten auch ausreichende Betriebsmittelreserven ein. Holen Sie mehrere Finanzierungsangebote ein und vergleichen Sie Konditionen. Schließen Sie alle erforderlichen Versicherungen ab, bevor Sie die Praxis eröffnen. Ärzteversichert berät Sie zu einem vollständigen Versicherungspaket für Ihre neue Praxis, damit Sie sicher starten können. Kontaktieren Sie uns frühzeitig in der Gründungsphase.
Quellen
- KfW: ERP-Gründerkredit für Neugründungen
- KBV: Praxisgründung
- Bundesärztekammer: Praxisgründungsberatung
Persönliche Beratung zu diesem Thema?
Kostenfreie Erstberatung anfragen →