Die richtige BU-Versicherungssumme sichert das Einkommen vollständig ab und schließt die Versorgungslücke, die entsteht, wenn der Arzt nicht mehr arbeiten kann. Zu niedrige BU-Renten führen zu finanziellen Engpässen, zu hohe Renten verursachen unnötig hohe Prämien.
Hintergrund
Als Faustregel gilt, dass die BU-Rente mindestens 70 bis 80 Prozent des Nettoeinkommens betragen sollte. Für Ärzte sind außerdem laufende Praxiskosten, Kreditverpflichtungen und Versorgungswerks-Ausfall zu berücksichtigen. Assistenzärzte mit niedrigem Einkommen sollten eine Rente vereinbaren, die ihrem zukünftigen Facharzt-Einkommen entspricht, und die Nachversicherungsgarantie nutzen. Die Inflationsdynamik sollte über eine jährliche Beitragsanpassung berücksichtigt werden.
Praktische Hinweise für Ärzte
Lassen Sie Ihre BU-Versicherungssumme von einem Experten berechnen, der alle relevanten Einkommensfaktoren berücksichtigt. Ärzteversichert erstellt für jeden Arzt eine individuelle BU-Bedarfsanalyse und empfiehlt die optimale Versicherungssumme. Vereinbaren Sie ein kostenloses Beratungsgespräch.
Quellen
- BaFin: Berufsunfähigkeitsversicherung Bedarfsermittlung
- GDV: BU-Versicherung richtig wählen
- Bundesärztekammer: Ärztliche Altersvorsorge
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