Ärzte, die in Teilzeit arbeiten, zahlen anteilig geringere Beiträge ins Versorgungswerk ein. Dies hat direkte Auswirkungen auf die spätere Rentenhöhe und sollte bei der Altersvorsorgeplanung berücksichtigt werden.

Hintergrund

Die Beitragshöhe im Versorgungswerk richtet sich nach dem ärztlichen Einkommen. Wer in Teilzeit arbeitet, hat ein geringeres Einkommen und zahlt entsprechend niedrigere Beiträge. Viele Versorgungswerke ermöglichen freiwillige Mehrzahlungen über den Pflichtbeitrag hinaus. Elternzeit und Pflegezeiten können beitragsfreie Phasen bedeuten, sofern keine freiwilligen Beiträge geleistet werden. Längere Teilzeitphasen können zu einer spürbaren Rentenlücke führen.

Praktische Hinweise für Ärzte

Nutzen Sie freiwillige Mehrzahlungen ins Versorgungswerk, um Beitragslücken aus Teilzeitphasen auszugleichen. Prüfen Sie zusätzlich private Altersvorsorgelösungen wie Rürup-Rente oder Fondssparpläne. Ärzteversichert unterstützt Sie bei der Planung einer lückenlosen Altersvorsorge auch bei flexiblen Arbeitszeitmodellen. Wenden Sie sich frühzeitig an Ihr Versorgungswerk, um Ihre Rentenhochrechnung zu erhalten.

Quellen

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