Die letzten Jahre vor dem Ruhestand sind entscheidend für die Optimierung der betrieblichen Altersversorgung. Ärzte sollten frühzeitig Auszahlungsoptionen, Steuerwirkungen und die Koordination mit anderen Renteneinkünften prüfen.
Hintergrund
Vor dem Renteneintritt sollte die bisherige bAV-Anwartschaft geprüft und eventuell aufgestockt werden. Viele Durchführungswege erlauben eine Erhöhung der Entgeltumwandlung kurz vor der Rente. Die Wahl zwischen lebenslanger Rente und Einmalauszahlung hat weitreichende Steuer- und KV-Folgen. Die Koordination mit Versorgungswerk, privater Rentenversicherung und etwaigen Immobilienerträgen ist wichtig. Ein Wechsel des Arbeitgebers kann bAV-Anwartschaften beeinflussen.
Praktische Hinweise für Ärzte
Fordern Sie eine aktuelle Leistungsmitteilung Ihrer bAV an und prüfen Sie Ihre Optionen für die Auszahlungsphase. Klären Sie steuerliche Konsequenzen mit einem Steuerberater. Ärzteversichert unterstützt Sie bei der ganzheitlichen Ruhestandsplanung und der Koordination aller Einkommensquellen im Rentenalter. Beginnen Sie diese Planung mindestens fünf Jahre vor dem gewünschten Rentenbeginn.
Quellen
- Bundesministerium für Arbeit und Soziales: Betriebliche Altersversorgung
- GDV: Betriebliche Altersvorsorge
- GKV-Spitzenverband: Beiträge auf Betriebsrenten
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