Ärzte, die klinische oder grundlagenwissenschaftliche Forschung betreiben, können Drittmittel aus öffentlichen und privaten Quellen einwerben. Die wichtigsten Fördergeber sind DFG, BMBF, Helmholtz-Gemeinschaft und die EU.
Hintergrund
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert grundlagenwissenschaftliche Projekte über Einzelanträge, Sachbeihilfen und Sonderforschungsbereiche. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) finanziert klinische Studien und Translationsprojekte. EU-Programme wie Horizon Europe bieten internationale Förderung. Drittmittel müssen über die Hochschule oder das Klinikum abgewickelt werden. Steuerlich gelten Besonderheiten bei der Verwendung von Drittmitteln.
Praktische Hinweise für Ärzte
Wenden Sie sich an die Forschungsabteilung Ihrer Universität oder Klinik für Unterstützung bei Förderanträgen. Stellen Sie sicher, dass alle Forschungsaktivitäten versicherungsrechtlich abgesichert sind. Ärzteversichert berät Sie zu Versicherungslösungen für Forschungstätigkeiten, einschließlich Probanden-Haftpflicht und Betriebshaftpflicht. Klären Sie Haftungsfragen für klinische Studien frühzeitig.
Quellen
- Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG): Förderangebote
- Bundesministerium für Bildung und Forschung: Forschungsförderung
- Bundesärztekammer: Wissenschaft und Forschung
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