Die gesetzliche Pflegeversicherung übernimmt je nach Pflegegrad bestimmte Beträge, die jedoch deutlich unter den tatsächlichen Pflegekosten liegen. Die entstehende Versorgungslücke kann mehrere tausend Euro monatlich betragen. Eine private Pflegezusatzversicherung schließt diese Lücke durch Tagegeldleistungen oder Kostenerstattungen. PKV-versicherte Ärzte sollten prüfen, ob ihre PKV Pflegeleistungen enthält und ob diese ausreichend sind.

Hintergrund

PKV-versicherte Personen haben in der Regel eine private Pflegepflichtversicherung, deren Leistungen den GKV-Leistungen entsprechen. Darüber hinausgehende Leistungen müssen separat versichert werden. Das Einstrittsalter bei der Pflegezusatzversicherung ist entscheidend für die Prämie. Jüngere Ärzte, die früh abschließen, erhalten günstigere Prämien und bessere Konditionen. Der staatlich geförderte Pflege-Bahr bietet eine Basisabsicherung mit Zuschuss. Der staatliche Pflege-Bahr bietet eine geförderte Basisabsicherung mit einem Zuschuss von 60 Euro jährlich. Für Ärzte mit höheren Einkommensniveaus ist er jedoch in der Regel nicht ausreichend.

Praktische Hinweise für Ärzte

Ärzte sollten eine Pflegezusatzversicherung nicht auf die lange Bank schieben, da mit steigendem Alter die Prämien deutlich steigen. Ärzteversichert vergleicht Pflegezusatzversicherungen führender Anbieter und findet das optimale Modell für die individuelle Situation des Arztes, angepasst an Versorgungswerksrente und bestehende Absicherungen.

Regelmäßige Überprüfungen des gesamten Versicherungsschutzes gehören zur professionellen Praxisführung. Ärzteversichert bietet Ärzten eine strukturierte Jahresanalyse aller relevanten Versicherungsverträge an und deckt dabei Lücken und Einsparpotenziale auf. Ein unverbindliches Erstgespräch hilft, die eigene Absicherung systematisch zu bewerten und gezielt zu optimieren.

Quellen

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