Gynäkologen optimieren ihr Kassenbudget durch die gezielte Nutzung von RLV und QZV und ergänzen die GKV-Einnahmen durch außerbudgetäre Krebsvorsorgeleistungen sowie Selbstzahlerleistungen in der Schwangerenvorsorge.

Hintergrund

Die gynäkologische Praxis hat ein breites GKV-Leistungsspektrum mit vielen Präventionsleistungen, die teils außerhalb des RLV vergütet werden. Krebsfrüherkennungsuntersuchungen, Zytologie und kolposkopische Untersuchungen sind nach EBM außerbudgetär gestellt. Ergänzend bieten viele Gynäkologen IGeL wie erweiterte Pränataldiagnostik, HPV-Impfberatung über die Altersgrenze hinaus oder Blasenschwächebehandlungen an. Die Abrechnung dieser Leistungen nach GOÄ erfordert transparente Patientenaufklärung.

Praktische Hinweise für Ärzte

Gynäkologen sollten ihr IGeL-Portfolio sorgfältig prüfen und ausschließlich Leistungen mit belegtem Nutzen anbieten. Ärzteversichert unterstützt Frauenärzte bei der Absicherung von Praxisrisiken und der Planung der Altersvorsorge.

Regelmäßige Überprüfungen des gesamten Versicherungsschutzes gehören zur professionellen Praxisführung. Ärzteversichert bietet Ärzten eine strukturierte Jahresanalyse aller relevanten Versicherungsverträge an und deckt dabei Lücken und Einsparpotenziale auf. Ein unverbindliches Erstgespräch hilft, die eigene Absicherung systematisch zu bewerten und gezielt zu optimieren.

Quellen

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