Kardiologen optimieren ihre Kasseneinnahmen durch qualifikationsgebundene Zusatzvolumina (QZV) für apparative Leistungen wie Echokardiographie, Ergometrie und Langzeit-EKG sowie durch die aktive Nutzung von DMP-Programmen für Herzinsuffizienz und koronare Herzkrankheit.

Hintergrund

Die Kardiologie ist eine der technologieintensivsten Fachrichtungen in der niedergelassenen Versorgung. Gerätebezogene EBM-Leistungen wie Echokardiographie und Langzeit-EKG sind in der Regel als QZV außerbudgetär gestellt und werden mit festem Punktwert vergütet. Für Chroniker mit koronarer Herzkrankheit oder Herzinsuffizienz bieten DMP-Programme nach §137f SGB V eine außerbudgetäre Zusatzvergütung. Spezialisierte Kardiologen mit Herzkatheterlabor erzielen zusätzliche Einnahmen aus invasiven Diagnostikleistungen.

Praktische Hinweise für Ärzte

Kardiologen sollten ihr Leistungsspektrum an den verfügbaren QZV ausrichten und die DMP-Einschreibequote aktiv steuern. Ärzteversichert unterstützt Kardiologen bei der Praxisabsicherung und der Planung langfristiger Einkommensabsicherung.

Quellen

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