Kinderärzte stabilisieren ihr Kassenbudget durch die Nutzung außerbudgetärer Vergütungen für Schutzimpfungen und Früherkennungsuntersuchungen (U-Untersuchungen), die nach EBM gesondert abgerechnet und nicht auf das Regelleistungsvolumen angerechnet werden.

Hintergrund

In der Kinder- und Jugendmedizin bilden U-Untersuchungen (U1 bis U9 sowie J1) und Schutzimpfungen tragende Einnahmesäulen. Schutzimpfungen werden nach der STIKO-Empfehlung auf Basis der Impfvereinbarungen der KVen vergütet und sind außerbudgetär gestellt. Kinderärzte mit hohem Impfaufkommen können durch die Abgabe von Impfstoffen aus dem KV-Bezug ihr Einkommensprofil optimieren. Das RLV für Pädiater basiert auf einem fallbezogenen Ansatz, bei dem auch der hohe Anteil an Früherkennungsuntersuchungen berücksichtigt wird.

Praktische Hinweise für Ärzte

Kinderärzte sollten ihre Impfquoten und U-Untersuchungsraten regelmäßig auswerten und aktiv Recall-Systeme für Früherkennungsuntersuchungen einsetzen. Ärzteversichert unterstützt Kinderärzte bei der langfristigen Einkommensabsicherung.

Quellen

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