Augenärztliche Praxen stellen besondere Anforderungen an Raumaufteilung und Ausstattung: Dunkelräume für Fundusuntersuchungen, Sehtestbahnen und spezielle Diagnosegeräte müssen sinnvoll in das Praxislayout integriert werden. Eine durchdachte Raumgestaltung sorgt für reibungslose Patientenströme und effizientes Arbeiten.

Hintergrund

Die Raumaufteilung einer Augenarztpraxis muss die Gleichzeitigkeit verschiedener Untersuchungsschritte ermöglichen, da Patienten oft zunächst präparat werden und dann in einem separaten Raum untersucht werden. Dunkelräume für Fundusuntersuchungen und Spaltlampenuntersuchungen erfordern besondere Abdunklungsmöglichkeiten und Sicherheitsbeleuchtung. Die Barrierefreiheit ist für sehbehinderte Patienten besonders wichtig und gesetzlich vorgeschrieben. Hygienevorschriften nach RKI-Empfehlungen gelten für alle Kontaktflächen und Instrumente. Datenschutz (DSGVO) erfordert, dass medizinische Informationen diskret übermittelt werden.

Praktische Hinweise für Ärzte

Planen Sie klare Patientenwege zwischen Empfang, Vorzimmer für Vorbereitungen und Untersuchungsräumen. Sorgen Sie für ausreichend Abstand zwischen Sehtestbahnen und anderen Bereichen. Stellen Sie Barrierefreiheit für sehbehinderte Patienten sicher, inklusive Leitsystemen. Investieren Sie in eine ergonomische Möblierung der Untersuchungsarbeitsplätze.

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Quellen

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