BU-Versicherer teilen Berufsgruppen in Risikoklassen ein, die die Höhe der Prämien bestimmen. Ärzte mit körperlich riskanten Tätigkeiten oder operativen Fachgebieten werden in höhere Risikoklassen eingestuft, was zu höheren Beiträgen führt. Dennoch bleibt eine ausreichend hohe BU-Rente für alle Ärzte unverzichtbar.
Hintergrund
Versicherer unterscheiden in der Regel vier bis fünf Risikoklassen von sehr günstig (Bürotätigkeiten) bis teuer (körperlich belastende und risikoreiche Berufe). Ärzte werden je nach Fachgebiet unterschiedlich eingestuft: Niedergelassene Allgemeinmediziner oder Psychiater landen oft in günstigeren Klassen als Chirurgen oder Notfallmediziner. Die Einstufung beeinflusst die Prämie, nicht aber die empfehlenswerte Rentenhöhe. Eine höhere Prämie rechtfertigt keine niedrigere Rentenwahl.
Praktische Hinweise für Ärzte
Vergleichen Sie BU-Angebote verschiedener Versicherer, da die Einstufung in Risikoklassen und damit die Prämien stark variieren können. Achten Sie nicht nur auf die Prämie, sondern auch auf die Qualität der Klauseln. Wählen Sie eine BU-Rente, die Ihren tatsächlichen Absicherungsbedarf deckt. Lassen Sie sich von einem unabhängigen Makler beraten.
Ärzteversichert vergleicht BU-Angebote verschiedener Versicherer und hilft Ärzten, die optimale Kombination aus Risikoklasse, Prämie und Rentenhöhe zu finden.
Quellen
- GDV: BU-Versicherung Risikoklassen
- BaFin: BU-Versicherung
- Bundesärztekammer: Absicherung Ärzte
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