Die Betriebsunterbrechungsversicherung schützt niedergelassene Ärzte, wenn die Praxis aufgrund von Krankheit, Unfall oder technischem Ausfall vorübergehend nicht betrieben werden kann. Die richtige Versicherungssumme ist entscheidend, um Einkommensausfälle und laufende Kosten vollständig abzudecken.
Hintergrund
Bei einer Betriebsunterbrechung entfallen die Einnahmen der Praxis, während die Fixkosten wie Miete, Personal und Geräteleasing weiterlaufen. Die Versicherungssumme sollte daher den entgangenen Gewinn plus die laufenden Fixkosten für die versicherte Unterbrechungszeit abdecken. Übliche Unterbrechungszeiträume in der Police sind 12 oder 24 Monate. Die Versicherungssumme ergibt sich aus dem Jahresumsatz multipliziert mit dem Deckungsbeitrag und der versicherten Haftzeit. Eine regelmäßige Überprüfung und Anpassung der Summe ist wichtig, um Unterversicherung zu vermeiden.
Praktische Hinweise für Ärzte
Berechnen Sie Ihre Betriebsunterbrechungs-Versicherungssumme auf Basis Ihres Jahresumsatzes und Ihrer Fixkosten. Berücksichtigen Sie die realistische Dauer einer möglichen Betriebsunterbrechung. Ergänzen Sie die Betriebsunterbrechungsversicherung durch eine Praxisausfallversicherung, die auch bei Arztausfall greift. Überprüfen Sie die Versicherungssumme nach Praxiserweiterungen.
Ärzteversichert berät niedergelassene Ärzte zu Betriebsunterbrechungs- und Praxisausfallversicherungen und hilft, die richtige Versicherungssumme zu berechnen.
Quellen
- GDV: Betriebsunterbrechungsversicherung
- KBV: Praxisführung und Absicherung
- Bundesärztekammer: Praxis und Absicherung
Persönliche Beratung zu diesem Thema?
Kostenfreie Erstberatung anfragen →