Die Deckungssumme der Berufshaftpflichtversicherung ist für Ärzte von existenzieller Bedeutung. Ein einziger schwerer Behandlungsfehlfall kann Schadensersatzforderungen in Millionenhöhe auslösen. Wer zu gering versichert ist, haftet persönlich für den Differenzbetrag.

Hintergrund

Die Musterberufsordnung der Bundesärztekammer verpflichtet Ärzte zu einer ausreichenden Berufshaftpflichtversicherung. Mindestdeckungssummen sind je nach Bundesland unterschiedlich geregelt. Experten empfehlen für niedergelassene Allgemeinmediziner mindestens 3 Millionen Euro pro Schadenfall und für operative Fachgruppen deutlich höhere Summen. Bei geburtshilflichen Schäden werden häufig Summen von 5 bis 15 Millionen Euro oder mehr empfohlen. Versicherungen können als Jahreshöchstleistung oder pro Ereignis begrenzt sein.

Praktische Hinweise für Ärzte

Überprüfen Sie regelmäßig, ob Ihre aktuelle Deckungssumme dem Haftungsrisiko Ihres Fachgebiets entspricht. Berücksichtigen Sie bei der Wahl der Deckungssumme die typischen Schadensersatzforderungen Ihrer Fachgruppe. Achten Sie auf die Unterscheidung zwischen Jahreshöchstleistung und Einzelschadendeckung. Lassen Sie sich von einem Experten für ärztliche Berufshaftpflicht beraten.

Ärzteversichert vergleicht Berufshaftpflichtversicherungen für Ärzte und hilft, die optimale Deckungssumme für das jeweilige Fachgebiet zu wählen.

Quellen

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