Die Risikolebensversicherung schützt Hinterbliebene von Ärzten im Todesfall und ist besonders wichtig bei Familien mit einem Hauptverdiener sowie für niedergelassene Ärzte mit Praxiskrediten. Die richtige Versicherungssumme sichert Familie und Praxis dauerhaft ab.
Hintergrund
Als Faustregel gilt, dass die Risikolebensversicherungssumme mindestens das Drei- bis Fünffache des Jahresbruttoeinkommens betragen sollte. Bei niedergelassenen Ärzten kommen Praxisschulden und Investitionskredite hinzu, die im Todesfall durch die Versicherungssumme gedeckt sein sollten. Die Laufzeit der Police sollte mindestens bis zur Schuldenfreiheit der Praxis oder der Immobilienfinanzierung reichen. Junge Ärzte mit Kindern profitieren von günstigen Prämien bei frühem Abschluss. Verbundene Leben-Policen für Paare können sinnvoll sein.
Praktische Hinweise für Ärzte
Berechnen Sie Ihren Bedarf auf Basis von Einkommen, Schulden und Familienplanung. Schließen Sie die Police frühzeitig ab, solange die Prämien noch günstig sind. Überprüfen Sie die Versicherungssumme nach größeren Lebensereignissen. Kombinieren Sie die Risikolebensversicherung mit anderen Absicherungen im Gesamtpaket.
Ärzteversichert berät Ärzte zu Risikolebensversicherungen mit optimaler Versicherungssumme und Laufzeit und vergleicht Angebote verschiedener Versicherer.
Quellen
- GDV: Risikolebensversicherung
- BaFin: Lebensversicherung
- Bundesärztekammer: Absicherung und Vorsorge
Persönliche Beratung zu diesem Thema?
Kostenfreie Erstberatung anfragen →