Assistenzärzte stehen am Anfang ihrer Karriere und verfügen oft über ein solides, aber noch nicht maximales Einkommen. Trotzdem ist der frühe Einstieg in Immobilieninvestitionen attraktiv, da der Zinseszinseffekt über jahrzehntelange Anlagezeiträume besonders wirksam ist. Mit dem richtigen Finanzierungskonzept und einer disziplinierten Sparstrategie können auch Assistenzärzte erste Immobilieninvestitionen realisieren.
Hintergrund
Assistenzärzte befinden sich noch in der Facharztausbildung und müssen Eigenkapitalaufbau mit laufenden Ausgaben für Lebenshaltung, Studienschulden und Versicherungen balancieren. Banken bewilligen Immobilienkredite in der Regel ab einem Eigenkapitalanteil von 20 Prozent des Kaufpreises. Erste Investitionen können auch über Immobilienfonds, Crowdinvesting-Plattformen oder REITs mit kleineren Beträgen beginnen. Steuerliche Aspekte wie der Werbungskostenabzug für Zinsen und Abschreibungen lohnen sich umso mehr, je höher der persönliche Steuersatz ist. Die langfristige Planung sollte Karriereschritte und wechselnde Wohnorte durch Facharztausbildung und erste Stellen berücksichtigen.
Praktische Hinweise für Ärzte
Beginnen Sie frühzeitig mit dem Aufbau von Eigenkapital durch regelmäßiges Sparen. Informieren Sie sich über staatliche Förderprogramme der KfW für Wohneigentum. Nutzen Sie die Zeit in der Assistenzzeit, um die Grundlagen der Immobilienfinanzierung zu erlernen. Ziehen Sie bei ersten Kaufüberlegungen immer einen unabhängigen Finanzberater hinzu.
Frühzeitig abgeschlossene Berufsunfähigkeitsversicherungen sind für Assistenzärzte besonders günstig und sichern das Einkommen, das letztlich auch für Immobilienfinanzierungen benötigt wird. Ärzteversichert berät Assistenzärzte zu allen relevanten Absicherungsthemen.
Quellen
- KfW: Wohneigentumsprogramm/)
- Bundesministerium der Finanzen: Einkommensteuer und Werbungskosten
- Stiftung Warentest: Immobilienfinanzierung
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