Radiologen können ihre Praxis nachhaltig gestalten, da radiologische Praxen durch den Betrieb von MRT, CT und Röntgenanlagen besonders energieintensiv sind. Gleichzeitig ermöglichen filmlose digitale Systeme erhebliche Einsparungen bei Verbrauchsmaterial und Chemikalien. Nachhaltigkeit in der Radiologie ist daher sowohl ökologisch als auch wirtschaftlich sinnvoll.
Hintergrund
MRT-Geräte gehören zu den größten Energieverbrauchern in Arztpraxen. Neue Geräte mit supraleitenden Magneten haben deutlich geringere Betriebskosten als ältere Modelle. Die Abkehr von analogen Filmen und Chemikalienbädern zugunsten digitaler Bildverarbeitung hat den Chemikalienverbrauch in der Radiologie bereits stark reduziert. Gadolinium-haltige Kontrastmittel gelangen über die Ausscheidung der Patienten in die Umwelt und erfordern eine verantwortungsvolle Verschreibungspraxis. Förderprogramme der KfW und der Länder unterstützen Investitionen in energieeffiziente Großgeräte.
Praktische Hinweise für Ärzte
Prüfen Sie beim nächsten Gerätewechsel die Energieverbrauchswerte und nutzen Sie Förderprogramme für effiziente Anlagen. Implementieren Sie ein rein digitales Bildarchivierungs- und Kommunikationssystem (PACS). Ärzteversichert berät Sie zu Elektronik- und Maschinenbruchversicherungen für radiologische Großgeräte sowie zu Photovoltaiklösungen für den Praxisbetrieb.
Quellen
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