Sportmediziner können ihre Praxis gezielt digitalisieren, indem sie spezialisierte Software für Leistungsdiagnostik und Trainingssteuerung einsetzen, die Patientenkommunikation auf digitale Kanäle verlagern und Videosprechstunden für Folgekonsultationen und Trainingsberatung nutzen. Die Digitalisierung eröffnet Sportmedizinern zudem neue Monetarisierungsmöglichkeiten durch digitale Angebote.

Hintergrund

Sportmedizinische Praxen nutzen bereits heute oft spezialisierte Software für Spiroergometrie, Laktatmessung und Körperzusammensetzungsanalysen. Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) bieten Ergänzungen für Bewegungstherapie und Rehabilitation. Die KBV hat Videosprechstunden in den EBM aufgenommen, was auch für sportmedizinische Beratungen relevant ist. Wearables und Fitness-Tracker liefern Daten, die mit Einwilligung der Patienten in die sportmedizinische Diagnostik einbezogen werden können, sofern geeignete DSGVO-konforme Auswertungstools genutzt werden.

Praktische Hinweise für Ärzte

Investieren Sie in sportmedizinische Praxissoftware mit Schnittstellen zur elektronischen Patientenakte. Prüfen Sie den Einsatz zertifizierter DiGA für Bewegungstherapie. Klären Sie mit Ärzteversichert, ob eine Cyberversicherung für Ihre digitale Infrastruktur sinnvoll ist. Nutzen Sie steuerliche Abschreibungsmöglichkeiten für digitale Investitionen über den Investitionsabzugsbetrag.

Quellen

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