Sportmediziner können neben ihrer Haupttätigkeit Zusatzeinkünfte erzielen, etwa als Teamarzt bei einem Sportverein oder Sportverband, durch sportmedizinische Gutachten für Versicherungen oder Sportorganisationen sowie durch Referenten- und Beratertätigkeiten. Die Nachfrage nach sportmedizinischer Expertise ist in Deutschland und international hoch.

Hintergrund

Teamarzttätigkeiten bei Profi- oder Amateursportvereinen können sowohl ehrenamtlich als auch vergütet sein. Bei professionellen Vereinen der Bundesligen sind dies oft gut dotierte Positionen. Sportmedizinische Gutachten für Versicherungen bei Sportunfällen, für Berufsunfähigkeitsprüfungen oder für Schadensfälle sind ein weiteres Tätigkeitsfeld. Fortbildungsreferenten für Trainer, Physiotherapeuten und Sportorganisationen werden regelmäßig gesucht. Kooperationen mit Fitnessstudios oder Wellness-Einrichtungen für sportmedizinische Check-ups sind rechtlich erlaubt, müssen jedoch den Vorgaben der ärztlichen Berufsordnung entsprechen.

Praktische Hinweise für Ärzte

Holen Sie für alle Nebentätigkeiten die Genehmigung Ihres Arbeitgebers ein. Schließen Sie schriftliche Honorarvereinbarungen mit Sportvereinen oder Verbänden ab. Prüfen Sie mit Ärzteversichert, ob Ihre Berufshaftpflicht Vereinsarzt-Tätigkeiten einschließt. Versteuern Sie Nebeneinkünfte korrekt mit Unterstützung eines Steuerberaters.

Quellen

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