Unfallchirurgen können vom Innovationsfonds profitieren, indem sie Projekte zur verbesserten Traumaversorgung, zur telemedizinischen Erstbeurteilung von Verletzungen oder zur sektorenübergreifenden Nachsorge nach schweren Unfällen entwickeln. Der Fonds fördert sowohl neue Versorgungsformen als auch Versorgungsforschung.

Hintergrund

Der Innovationsfonds vergibt jährlich bis zu 200 Millionen Euro für innovative GKV-Versorgungsprojekte. Unfallchirurgische Projekte zu Traumanetzwerken, zur digitalen Triage oder zur Schnittstellenoptimierung zwischen Notaufnahme, Intensivstation und Rehabilitation bieten gute Förderperspektiven. Antragsberechtigte sind Krankenkassen zusammen mit Leistungserbringern. Die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie bietet Ansprechpartner für Forschungskooperationen. Förderprojekte werden nach Abschluss durch das IQWiG evaluiert.

Praktische Hinweise für Ärzte

Entwickeln Sie ein Konzept mit klaren messbaren Zielen in der unfallchirurgischen Versorgung. Kooperieren Sie mit einer GKV als Pflichtantragstellerin. Binden Sie ein Universitätsklinikum als Forschungspartner ein, um die wissenschaftliche Qualität zu stärken. Ärzteversichert informiert Sie zu Versicherungsfragen bei Forschungsprojekten.

Quellen

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