Urologen können vom Innovationsfonds profitieren, indem sie neue Versorgungsmodelle entwickeln, etwa zur digitalen Inkontinenztherapie, zur verbesserten Nachsorge nach Prostatakrebsoperationen oder zur sektorenübergreifenden Versorgung urologischer Erkrankungen. Projekte mit messbarem Nutzen für GKV-Versicherte haben gute Förderperspektiven.

Hintergrund

Der Innovationsfonds beim G-BA finanziert jährlich Projekte in zwei Kategorien: neue Versorgungsformen und Versorgungsforschung. Urologische Projekte zur Prävention von Harnwegsinfekten, zur DiGA-Integration in die Praxisversorgung oder zur Optimierung der Früherkennungsuntersuchungen auf Prostatakarzinom sind förderfähig. Antragsberechtigte sind Krankenkassen gemeinsam mit Leistungserbringern. Das Fördervolumen beträgt je nach Projektgröße mehrere hunderttausend bis mehrere Millionen Euro.

Praktische Hinweise für Ärzte

Entwickeln Sie ein Projektkonzept mit klaren Zielen und einem evidenzbasierten Ansatz. Kontaktieren Sie eine GKV als Pflichtantragstellerin und gewinnen Sie weitere Partner wie Patientenorganisationen oder Universitäten. Nutzen Sie die kostenlose Beratung des G-BA vor Antragstellung. Ärzteversichert berät Sie zu Versicherungsfragen bei Forschungskooperationen und Modellprojekten.

Quellen

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