Anleihen sind festverzinsliche Wertpapiere, die Ärzte als Teil eines diversifizierten Portfolios nutzen können. Anders als Versicherungsverträge können Anleihen jederzeit über die Börse verkauft werden. Ein Wechsel in andere Anlageformen bedeutet schlicht den Verkauf der Anleihe und die Reinvestition des Erlöses.

Hintergrund

Anleihen bieten im Vergleich zu Aktien niedrigere Renditen bei geringerem Risiko und eignen sich zur Stabilisierung eines Portfolios. Der Kurs einer Anleihe schwankt mit dem Zinsniveau: Steigen die Zinsen, fällt der Kurs bestehender Anleihen. Ärzte sollten Anleihen in ihr Gesamtkonzept der Altersvorsorge einbetten. Bei Einzelanleihen besteht ein Emittentenrisiko, weshalb Staatsanleihen und Unternehmensanleihen mit hohem Rating bevorzugt werden sollten. Anleihenfonds oder ETFs auf Anleihenindizes streuen das Risiko breiter. Steuerlich sind Zinserträge und Kursgewinne aus Anleihen der Abgeltungsteuer unterworfen.

Praktische Hinweise für Ärzte

Überprüfen Sie regelmäßig die Gewichtung von Anleihen in Ihrem Portfolio im Verhältnis zu Aktien und anderen Anlagen. Ärzteversichert berät Sie nicht zur konkreten Kapitalanlage, aber zu Versicherungsprodukten mit Kapitalanlagecharakter wie fondsgebundenen Rentenversicherungen. Nutzen Sie einen unabhängigen Finanzberater oder Vermögensverwalter für Anlageentscheidungen.

Quellen

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