Assistenzärzte stehen am Beginn ihrer Karriere und haben einzigartige finanzielle Herausforderungen: relativ geringes Einkommen, Approbationsschulden, laufende Weiterbildungskosten und die Notwendigkeit, frühzeitig mit dem Vermögensaufbau zu beginnen. Ein Finanzplan kann jederzeit angepasst werden.
Hintergrund
Assistenzärzte verdienen brutto zwischen 60.000 und 80.000 Euro jährlich. Trotzdem sollten frühzeitig monatliche Sparraten in ETF-Sparpläne oder Versorgungswerk-freiwillige Beiträge eingezahlt werden, um vom Zinseszinseffekt zu profitieren. Die BU-Versicherung sollte so früh wie möglich abgeschlossen werden, da Konditionen mit steigendem Alter und möglichen Erkrankungen schlechter werden. Eine PKV-Anwartschaft sichert günstige Einstiegsbeiträge für die spätere PKV. Die Rückzahlung von Bildungskrediten und Bafög sollte priorisiert werden.
Praktische Hinweise für Ärzte
Schließen Sie die BU-Versicherung so früh wie möglich ab, am besten schon im Studium oder zu Beginn der Weiterbildung. Ärzteversichert berät Assistenzärzte zu günstigen Einstiegslösungen bei BU und PKV. Starten Sie auch bei kleinen Beträgen früh mit einem ETF-Sparplan. Nutzen Sie die Beratungsangebote der Deutschen Apotheker- und Ärztebank.
Quellen
- Marburger Bund – Einkommen Assistenzärzte
- Bundesärztekammer – Weiterbildung
- GDV – BU für junge Ärzte
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