Viele Ärzte träumen von einem frühzeitigen Ruhestand. Eine Frühpensionierung ist möglich, erfordert aber eine sorgfältige Planung, da Versorgungswerksrenten bei vorzeitigem Rentenbeginn Abzüge erhalten und das Kapital lange reichen muss.

Hintergrund

Versorgungswerke bieten in der Regel eine vorzeitige Altersrente ab 60 oder 62 Jahren an, die jedoch mit Abschlägen verbunden ist. Die genaue Höhe der Abschläge variiert je nach Versorgungswerk. Für eine Frühpensionierung mit 60 Jahren muss das angesparte Kapital möglicherweise 30 oder mehr Jahre reichen. Ergänzende Kapitalanlagen wie Immobilien, ETF-Portfolios oder private Rentenversicherungen sind daher wichtig. Eine Berufsunfähigkeit kann eine unfreiwillige Frühpensionierung auslösen, für die eine BU-Versicherung essenziell ist.

Praktische Hinweise für Ärzte

Berechnen Sie zusammen mit Ärzteversichert und einem Finanzberater die Versorgungslücke bei Frühpensionierung. Fragen Sie Ihr Versorgungswerk nach dem Rentenabzugsfaktor bei vorzeitigem Rentenbeginn. Planen Sie das Kapitalportfolio so, dass es ausreichend lange reicht. Stellen Sie sicher, dass Ihre BU-Versicherung bis zum Rentenalter läuft.

Quellen

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